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Vor 27 Jahren kam “E.T. - Der Außerirdische” in die Kinos

E.T. bei Edelight

“E.T. - Der Außerirdische” - einer der erfolgreichsten Filme von Steven Spielberg gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Im Kino habe ich ihn sieben mal gesehen - allerdings erst 1988, denn da kam er erst in die Kinos der DDR. Sturzbäche habe ich geheult bei der Szene mit dem Leuchtefinger: “Ich bin immer bei Dir…” ganz am Schluß, wußte man doch, dass der kleine, niedliche und liebenswerte E.T. nie wieder auf die Erde zurück kommt. Da hatte er wohl so einige Gründe vor 27 Jahren und auch heute.

Im deutschen Kino wurde “E.T. - Der Außerirdische” am 9.12.1982 das erste mal gezeigt. Der Film machte Drew Barrymore als Gertie weltberühmt. Während Henry Thomas, der damals den Elliott spielte, heute eher in mittelmässigen Filmen mitspielt, landete Robert MacNaughton (Elliotts Bruder Michael) gar aus Geldnöten bei einem Postunternehmen. Tamara De Treaux, die kleinwüchsige Frau, die in der Puppe des E.T. steckte, starb mit nur 31 Jahren 1990 an Herzversagen. So konnte sie leider nicht die Neuauflage des Klassikers zum 20-jährigen Jubiläums 2002 erleben. Zur Premiere des “neuen” E.T. trafen sich die Macher und Schauspieler des Films wie Spielberg, Barrymore oder eben Henry Thomas. Der Film wurde noch einmal vollständig überarbeitet und digitalisiert. Es gab zusätzliche Szenen und überarbeitete Szenen, die allerdings beim Publikum nur für Lacher sorgten. Z.B. wurden Gewehre mit Funkgeräten ersetzt, aber die Dialoge nicht geändert. So fragen sich einige noch heute, wie man mit Funkgeräten schießt.

E.T. hat in jeder seiner Versionen Charme - selbstverständlich habe ich auch die neue Version noch einmal im Kino gesehen und hatte bei der großen Abschiedsszene wieder feuchte Augen. Vielleicht ist ja der Film auch ein schönes Weihnachtsgeschenk zusammen mit anderen Kultfilmen.

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